Lesespuren chronologisch

Hier entstehen Lesespuren.

Sie beginnen mit einem Buch.
Und führen weiter in Gedanken, Fragen und Erfahrungen.

Lesespuren versteht Literatur als Resonanzraum menschlicher Erfahrungen. Romane, philosophische Werke, psychologische Erkenntnisse und biblische Texte werden dabei nicht gleichgesetzt, sondern treten miteinander in einen offenen Dialog. Nicht jede Verbindung ist beabsichtigt – manche entsteht erst beim Lesen.

Eine Zeichnung vielleicht, ein Heft aus der Schule, einen Stein, den es draußen gefunden hat. Später wird es ein Zeugnis sein, ein Tor beim Fußball, ein Musikstück, eine Entscheidung, vielleicht irgendwann die erste eigene Wohnung oder eine Arbeit, auf die es stolz ist.

Über Trauer, die unsere Wahrnehmung verändert – und über einen Namen, an dem ein Mensch die Welt wiedererkennt.

Vielleicht besteht die eigentliche Suche nicht darin, etwas Neues zu finden. Vielleicht geht es darum, freizulegen, was längst da ist.