Tove Ditlevsen - Kopenhagen Trilogie
Manche Bücher erzählen eine erfundene Geschichte.
Andere erzählen ein ganzes Leben.
Die Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen besteht aus drei Büchern:
Kindheit, Jugend und Abhängigkeit. Zusammen erzählen sie das Leben eines Mädchens aus armen Verhältnissen in Kopenhagen, das Schriftstellerin werden will und versucht, aus ihrer Herkunft, ihren Beziehungen und später auch aus ihrer Abhängigkeit ein eigenes Leben zu machen.
Diese Bücher sind keine klassische Autobiografie und keine erfundene Geschichte, sondern etwas dazwischen. Sie erzählen sehr ruhig, sehr klar und ohne Pathos von Kindheit, Armut, Bildung, Ehe, Schreiben, Mutterschaft, Sucht und davon, wie schwer es sein kann, ein eigenes Leben zu führen.
Wenn man die drei Bücher zusammen liest, merkt man, dass es eigentlich nicht nur um eine einzelne Frau geht, sondern um eine Bewegung durch ein Leben:
Buch LebensphaseKindheit Herkunft
Jugend Bildung / Weggehen
Abhängigkeit Beziehungen / Sucht / Preis des eigenen Lebens
Die Trilogie zeigt, dass ein Leben nicht an einer großen Entscheidung hängt, sondern aus vielen kleinen Entscheidungen, Zufällen, Abhängigkeiten und Möglichkeiten besteht. Und sie zeigt, wie schwer es sein kann, seiner Herkunft zu entkommen und trotzdem irgendwo hinzugehören.
Diese Lesespur folgt genau dieser Bewegung:
Wie wird aus einem Kind ein Mensch mit einem eigenen Leben?
Leitfrage
Kann man seiner Herkunft entkommen und trotzdem ein eigenes Leben finden?
Bücher der Trilogie
👉 Kindheit
👉 Jugend
👉 Abhängigkeit
📚 Beiträge zu diesem Buch
(folgen, sobald Essays entstehen)
Weiterführende Seiten:
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🏷 Tags
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📂 Einordnung im Regal
2 – Ich und die Welt