Jugend – Tove Ditlevsen
Irgendwann merkt ein Mensch,
dass er nicht dort bleiben wird, wo er herkommt.
Jugend ist der zweite Band der Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen.
Nach der Kindheit in armen Verhältnissen beginnt hier der Versuch, ein anderes Leben zu erreichen: arbeiten, schreiben, Kontakte knüpfen, lernen, lesen, in andere Kreise kommen.
Es ist ein Buch über den Weg aus der Herkunft.
Über Arbeit.
Über Bildung.
Über Schreiben.
Über erste Beziehungen.
Über die Hoffnung, dass ein anderes Leben möglich ist.
In diesem Buch geht es viel um Türen.
Türen zu Wohnungen.
Türen zu Büros.
Türen zu Redaktionen.
Türen zu anderen Menschen.
Und darum, dass manche Türen sich öffnen und andere geschlossen bleiben.
Beim Lesen merkt man, dass dieses Buch nicht nur von Jugend handelt, sondern von sozialem Aufstieg, von Unsicherheit, von Anpassung und davon, wie schwer es ist, die Welt zu wechseln, ohne sich selbst zu verlieren. Man gehört nicht mehr ganz zu der Welt, aus der man kommt, aber auch noch nicht zu der Welt, in die man möchte.
Dieses Buch gehört zu den Büchern über Bildung und Aufbruch.
Über den Versuch, ein anderes Leben zu beginnen.
Und über das Dazwischen – zwischen Herkunft und Zukunft.
Diese Lesespur folgt genau dieser Bewegung:
Was muss ein Mensch tun, um ein anderes Leben beginnen zu können?
Leitfrage
Kann Bildung und Schreiben ein Ausweg aus der eigenen Herkunft sein?
📚 Beiträge zu diesem Buch
(folgen, sobald Essays entstehen)
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🏷 Tags
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📂 Einordnung im Regal
2 – Ich und die Welt