Yuko Tshushima - Territory of light
Manche Leben ändern sich nicht durch ein großes Ereignis,
sondern dadurch, dass man plötzlich allein ist.
Territory of Light von Yuko Tsushima erzählt von einer jungen Frau, die sich von ihrem Mann trennt und mit ihrer kleinen Tochter in eine neue Wohnung zieht. Sie lebt allein, arbeitet, kümmert sich um das Kind, versucht einen Alltag aufzubauen. Mehr passiert eigentlich nicht – und doch passiert alles.
Das Buch besteht aus Szenen aus einem Jahr:
Frühling, Sommer, Herbst, Winter.
Licht in der Wohnung.
Die Tochter.
Die Arbeit.
Die Einsamkeit.
Der Ex-Mann.
Freunde.
Müdigkeit.
Kleine Momente von Glück.
Viele Momente von Überforderung.
Beim Lesen merkt man, dass dieses Buch nicht von einer Scheidung handelt, sondern davon, wie ein Mensch ein neues Leben baut, während er gleichzeitig müde, traurig, überfordert und allein ist.
Es ist kein dramatisches Buch.
Es ist ein sehr stilles Buch über Alltag, Mutterschaft, Einsamkeit und die langsame Entstehung eines neuen Lebens.
Über Räume, Licht, Jahreszeiten – und darüber, wie ein Mensch langsam wieder festen Boden unter den Füßen bekommt.
Dieses Buch gehört zu den Büchern über ein eigenes Leben bauen.
Und zu den Büchern über Mutterschaft und Alleinsein.
Und zu den sehr stillen Büchern, in denen nichts Großes passiert, aber ein Leben neu entsteht.
Diese Lesespur folgt genau dieser Bewegung:
Wie baut man ein Leben auf,
wenn alles gleichzeitig zerbrochen und neu ist?
Leitfrage
Wie beginnt man ein neues Leben, wenn man nicht allein ist, sondern verantwortlich für ein Kind?
📚 Beiträge zu diesem Buch
(folgen, sobald Essays entstehen)
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🏷 Tags
#TerritoryOfLight #YukoTsushima #Mutterschaft #Alleinleben #Neuanfang #Alltag #Einsamkeit #Kind #Licht #NeuesLeben
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6 – Kinder / Trost