Wir kommen doch aus derselben Welt
Manchmal erkennt man einen Menschen nicht daran, dass er einem ähnlich ist, sondern daran, dass man etwas in ihm wiedererkennt, das sehr viel älter zu sein scheint als die Beziehung selbst.
Zwei Menschen können aus ähnlichen Verhältnissen kommen. Sie kennen vielleicht dieselben Unsicherheiten, dieselbe Sehnsucht nach einem sicheren Ort und sogar dieses schwer erklärbare Gefühl, früh ein wenig verloren gewesen zu sein.
Etwas im einen erkennt etwas im anderen: Ich kenne diesen Ort. Ich weiß, wie es dort ist.
Aus einer solchen Wiedererkennung kann eine tiefe Verbundenheit entstehen, vielleicht sogar ein stilles Versprechen: Ich lasse dich nicht allein.
Nur ist gemeinsame Herkunft noch keine gemeinsame Entwicklung. Zwei Menschen können von einem ähnlichen Ausgangspunkt kommen und Jahre später an vollkommen verschiedenen inneren Orten stehen.
Vielleicht liegt darin eine der großen Verwechslungen der Liebe:
Wir halten Wiedererkennen für Übereinstimmung.
Der Platz, von dem aus wir schauen
Annie Ernaux schreibt in Der Platz über Herkunft und Entfernung, darüber, was geschieht, wenn ein Mensch aus einer sozialen Welt kommt und sich durch Bildung, Sprache und Erfahrung von ihr entfernt, ohne sie jemals vollständig zu verlieren.
Man trägt Herkunft schließlich weiter, aber man muss nicht dort stehen bleiben.
Manche Menschen durchqueren im Laufe ihres Lebens mehrere Welten. Mit jeder kommen neue Erfahrungen und neue Möglichkeiten hinzu, auf das eigene Leben und auf das vermeintlich Selbstverständliche zu schauen.
Irgendwann verändert sich dabei vielleicht nicht nur, was ein Mensch denkt, sondern auch, wie er zu Erkenntnissen kommt.
Etwas, das früher selbstverständlich erschien, wird fragwürdig. Man beginnt zu fragen, warum etwas eigentlich so gemacht wird, ob es gut ist, nur weil es vertraut ist, und ob man etwas weiterführen muss, nur weil es schon lange so gemacht wurde.
Vor allem aber entsteht eine andere Frage:
Was bewirkt es?
Herkunft kann erklären, warum etwas geworden ist, wie es ist. Sie entscheidet aber nicht darüber, ob es bleiben muss.
Vielleicht beginnt genau dort eine unsichtbare Entfernung zwischen zwei Menschen. Der eine sagt: Das ist doch normal. Der andere fragt: Aber ist es deshalb gut?
Der eine beruft sich auf das Vertraute, während der andere begonnen hat, genau dieses Vertraute zu untersuchen.
Man sitzt noch immer am selben Tisch und schaut doch von verschiedenen Plätzen auf die Welt.
Was ich gesehen habe
Im Grimm-Märchen Marienkind gibt es ein merkwürdiges Bild. Ein Mädchen öffnet eine Tür, die es nicht öffnen darf, und sieht etwas, das es nicht sehen sollte. Ein golden gewordener Finger verrät später, dass die verbotene Erkenntnis tatsächlich stattgefunden hat.
Das Gesehene lässt sich nicht vollständig ungeschehen machen.
Vielleicht liegt darin ein Bild für eine Erfahrung, die weit über das Märchen hinausweist: Es gibt Dinge, die man, einmal erkannt, nicht wieder unerkannt machen kann.
Das kann ein Muster sein, eine Dynamik oder eine bestimmte Art, miteinander umzugehen. Manchmal existiert zunächst nur ein Gefühl dafür, dass etwas nicht stimmt. Dann beobachtet man genauer, zweifelt vielleicht noch einmal an sich selbst und hört sich die Erklärungen anderer an.
Das ist sinnvoll, denn die eigene Wahrnehmung ist nicht unfehlbar. Wir können uns irren, Situationen falsch einschätzen und in der Gegenwart etwas wiederfinden, das eigentlich stärker zu unserer Vergangenheit gehört.
Aber Selbstprüfung kann nicht bedeuten, die eigene Wahrnehmung vorsorglich für ungültig zu erklären.
Irgendwann kann aus einem Gefühl eine Erkenntnis werden:
Ich habe etwas gesehen.
Dann verändert sich die Frage. Sie lautet nicht mehr nur, ob man den eigenen Augen trauen darf, sondern was man mit dem macht, was man erkannt hat.
Wenn die Erklärung des Menschen die Beobachtung ersetzt
Genau an diesem Punkt kann allerdings etwas Merkwürdiges geschehen: Statt über das Beobachtete zu sprechen, beginnt man über den Menschen zu sprechen, der es beobachtet hat.
Charlotte Perkins Gilmans Die gelbe Tapete treibt diese Verschiebung in eine radikale literarische Form. Die Erzählerin lebt in einer Wirklichkeit, in der andere längst besser zu wissen glauben, was mit ihr geschieht. Ihr Mann ist zugleich Arzt und besitzt damit nicht nur persönliche, sondern auch institutionelle Autorität darüber, wie ihr Zustand zu verstehen ist.
Was sie empfindet, beobachtet und äußert, kann innerhalb dieser Ordnung immer wieder auf sie selbst zurückgeführt werden.
Gerade darin liegt etwas, das weit über Gilmans extreme Situation hinausweist:
Eine Beobachtung muss nicht widerlegt werden, wenn man stattdessen den Beobachter erklärt.
Aus der Frage, ob tatsächlich etwas geschehen ist, wird dann die Frage, warum ein bestimmter Mensch es so wahrnimmt.
Belastende Erfahrungen der Vergangenheit können dabei eine erstaunlich praktische argumentative Funktion bekommen. Vielleicht ist es die alte Alarmbereitschaft, vielleicht eine frühere Verletzung, vielleicht reagiert jemand aufgrund seiner Geschichte stärker als andere.
All das können berechtigte Fragen sein. Die eigene Geschichte prägt Wahrnehmung, und wer sich selbst ernst nimmt, darf auch prüfen, welche Teile der Vergangenheit gerade mitsprechen.
Problematisch wird es dort, wo diese Prüfung nur in eine Richtung erfolgt.
Denn solange darüber gesprochen wird, warum jemand etwas problematisch findet, muss nicht darüber gesprochen werden, ob das Problematische tatsächlich geschehen ist.
Die Biografie eines Menschen wird dann nicht mehr benutzt, um seine Wahrnehmung besser zu verstehen, sondern um ihr weniger Gewicht geben zu müssen.
Damit verschiebt sich die Beweislast. Nicht mehr das Geschehen steht zur Diskussion, sondern die vermeintliche Empfindlichkeit dessen, der es benennt.
Auf diese Weise kann man erstaunlich weit über einen Konflikt sprechen, ohne den Konflikt selbst jemals anzusehen. Man kann über Kindheit, alte Verletzungen, Empfindlichkeit und vermeintliche Trigger sprechen – über beinahe alles, nur nicht über die schlichte Frage:
Was ist hier tatsächlich passiert?
Vielleicht liegt darin eine zweite wichtige Unterscheidung.
Normalität ist kein Wahrheitskriterium.
Aber auch die Biografie eines Menschen ist kein Gegenbeweis zu seiner Wahrnehmung.
Wenn Wissen Folgen bekommt
Selbst eine zutreffende Erkenntnis verändert allerdings noch kein Leben.
Man kann wissen, dass einem etwas nicht guttut, und trotzdem bleiben. Man kann eine Grenze spüren und sie dennoch übergehen oder ein Muster durchschauen und es weiter bedienen.
Zwischen Erkennen und Handeln liegt ein eigener Schritt.
Irgendwann kann ein Mensch beginnen, sich zu erlauben:
Was ich erkannt habe, darf Folgen haben.
Das kann bedeuten, Nein zu sagen, eine Gewohnheit nicht weiterzuführen oder aufzuhören, etwas auszugleichen, das nicht die eigene Aufgabe ist. Man kann eine Erklärung verstehen und trotzdem zu einem anderen Ergebnis kommen.
Und man darf schließlich auch sagen:
So möchte ich nicht leben.
Das ist etwas anderes, als sich selbst für unfehlbar zu halten. Man kann sich irren, eine Situation falsch einschätzen und seine Meinung ändern.
Aber aus der Möglichkeit des Irrtums folgt nicht, dass man die eigene Wahrnehmung vorsorglich an jemand anderen abgeben muss.
Vielleicht besteht erwachsene Selbstzugehörigkeit genau darin, die eigene Wahrnehmung weder absolut zu setzen noch grundsätzlich zu entwerten: Ich prüfe, was ich wahrnehme, und wenn meine Erkenntnis trägt, darf mein Handeln ihr folgen.
Die Definitionsmacht
Wer seine eigene Herkunftsfamilie kennt, besitzt zunächst einen natürlichen Wissensvorsprung. Er kennt die Menschen, ihre Sprache, ihre Gesten und ihre Regeln, während ein Partner von außen dieses System erst lesen lernen muss.
Wenn ihm etwas merkwürdig vorkommt, kann der andere übersetzen: Das ist bei uns normal. Das meinen die nicht so. Wir sind eben so.
Das Problem daran ist nicht die Verschiedenheit von Familienkulturen. Unterschiedliche Gewohnheiten, Regeln und Empfindlichkeiten gehören zu jeder Begegnung zweier Herkunftswelten.
Das Problem beginnt dort, wo Herkunft zur Definitionsmacht wird.
Denn derjenige, der übersetzt, erklärt dann nicht mehr nur seine Familie. Er entscheidet zugleich mit, welche Interpretation ihres Verhaltens als gültig gelten darf.
Was der andere als Grenzüberschreitung wahrnimmt, kann dadurch zum Missverständnis werden. Was er als Problem anspricht, wird zur Überempfindlichkeit, und was er kommen sieht, gilt als unnötige Sorge.
Damit geht es irgendwann um mehr als die Frage, wer in einem einzelnen Konflikt recht hat.
Es geht darum, wer bestimmen darf, welche Wirklichkeit überhaupt verhandelt wird.
Das ausgebliebene neue Wir
Mit einer Partnerschaft und spätestens dann, wenn Menschen dauerhaft ein gemeinsames Leben aufbauen, müsste eigentlich etwas Neues entstehen.
Nicht die Abschaffung der Herkunft, sondern eine Verschiebung.
Aus zwei Menschen aus zwei Familien entsteht ein neues Wir. Die Herkunftssysteme bleiben wichtig, aber dieses neue Wir muss eigene Regeln und eigene Antworten entwickeln: Wie wollen wir leben? Welche Grenzen gelten für uns? Was übernehmen wir aus unseren Familien, und was möchten wir dort zurücklassen?
Vielleicht ist es genau diese Frage, die Henrik Ibsens Ein Puppenheim bis heute so verstörend macht.
Nora lebt nicht einfach in einer unglücklichen Ehe. Lange glaubt sie selbst an das gemeinsame Wir, das diese Ehe zu bilden scheint. Erst als dieses Wir einer Belastungsprobe ausgesetzt wird, zeigt sich, dass beide nicht dasselbe darunter verstanden haben.
Torvald sieht eine Ordnung, in der er liebt, schützt und weiß, was richtig ist. Nora beginnt dagegen zu erkennen, dass sie innerhalb dieser Ordnung zwar einen Platz hatte, aber kaum Anteil daran, sie zu definieren.
Das Entscheidende ist deshalb nicht nur, dass zwei Menschen unterschiedliche Vorstellungen vom Zusammenleben besitzen.
Es ist die grundsätzlichere Frage:
Wer durfte bisher bestimmen, was dieses Wir eigentlich bedeutet?
Auch außerhalb der Literatur kann genau das lange unsichtbar bleiben. Man kann glauben, gemeinsam eine neue Familie, eine neue Ordnung und ein neues Zuhause geschaffen zu haben, bis ein Konflikt sichtbar macht, dass einer längst in einem neuen Wir lebt, während der andere innerlich sehr viel stärker an die Regeln seines alten gebunden geblieben ist.
Die tiefere Verletzung hinter einem scheinbar kleinen Konflikt kann deshalb etwas ganz anderes sein als sein Anlass:
Ich dachte, ich wüsste, wo dein Wir liegt.
Der Preis der Zugehörigkeit
Vielleicht führt genau diese Erkenntnis zu einer noch größeren Frage.
Denn Familien besitzen ihre Geschichten darüber, was normal ist. Partnerschaften tun das ebenso, Freundeskreise und schließlich ganze Gesellschaften.
Solange ein Mensch diese Geschichten teilt, gehört er selbstverständlich dazu. Schwieriger wird es, wenn er beginnt zu sagen, dass etwas für ihn nicht mehr stimmt.
Dann kann er plötzlich als schwierig, undankbar, empfindlich oder eigenwillig erscheinen. Schließlich ging es früher doch auch. Warum also jetzt nicht mehr?
Dahinter liegt eine alte menschliche Frage:
Wie viel von mir muss ich aufgeben, um weiterhin dazuzugehören?
Für ein Kind kann Zugehörigkeit existenziell sein. Es kann sich seine Familie nicht aussuchen und ist darauf angewiesen, irgendwo aufgenommen, versorgt und geschützt zu werden.
Erwachsene besitzen zumindest grundsätzlich eine andere Möglichkeit. Sie können irgendwann fragen, ob sie überhaupt zu einem Wir gehören möchten, in dem sie sich selbst verleugnen müssen.
Damit verändert sich etwas Entscheidendes.
Ausschluss verliert einen Teil seiner Macht, sobald Zugehörigkeit nicht mehr um jeden Preis das Ziel ist.
Das goldene Fingerchen aus Marienkind muss dann nicht länger hinter dem Rücken verschwinden. Man darf anerkennen, dass man etwas gesehen hat.
Und wenn die Bedingung für Zugehörigkeit darin besteht, so zu tun, als hätte man es nicht gesehen, darf auch diese Bedingung selbst zum Gegenstand einer Entscheidung werden.
Wenn der Alltag nicht mehr alles verdeckt
Diese Bewegung muss sich nicht in großen Entscheidungen zeigen. Manchmal beginnt sie in vollkommen unspektakulären Dingen.
In Beziehungen entstehen leicht kleine Systeme des Ausgleichs. Eine Aufgabe bleibt liegen, also erledigt der andere sie. Eine Verantwortung wird nicht übernommen, also springt jemand ein. Der Alltag funktioniert weiter, und gerade deshalb bleibt unsichtbar, wie viel zusätzliche Arbeit nötig war, damit er funktionieren konnte.
Je zuverlässiger ein Mensch kompensiert, desto weniger sichtbar wird irgendwann, dass überhaupt etwas kompensiert werden musste.
Man kann deshalb an einen Punkt kommen, an dem man aufhört, jede Lücke sofort zu schließen.
Nicht aus Gleichgültigkeit und auch nicht, um den anderen zu bestrafen, sondern weil jedes geschlossene Loch anschließend als Beweis dafür dienen kann, dass es nie eines gegeben habe.
Der Alltag darf dann zeigen, was geschieht, wenn jemand seinen Teil nicht übernimmt. Die Folgen müssen weder künstlich vergrößert noch demonstrativ ausgestellt werden.
Man hört lediglich auf, sie unsichtbar zu machen.
Vielleicht ist auch das eine Konsequenz von Erkenntnis:
Man hört auf, die Gegenbeweise wegzuarbeiten.
Ich bin nicht Gast in meinem eigenen Leben
Vielleicht führt die Frage nach dem Platz deshalb irgendwann an einen unerwarteten Ort.
Am Anfang lautet sie vielleicht: Wo gehöre ich hin?
Später wird daraus die Frage, wo man sein darf, wie man ist.
Und irgendwann kann sich noch etwas Grundsätzlicheres verschieben:
Warum sollte jemand anderes allein darüber entscheiden?
Wer früh gelernt hat, sich in bestehende Welten einzufügen, kennt die Suche nach den Regeln. Man beobachtet, was erwartet wird, was gesagt werden darf und wie viel Eigenheit eine bestimmte Form von Zugehörigkeit verträgt.
Das kann lange funktionieren, bis man bemerkt, dass man zwar überall einen Platz sucht, sich selbst dabei aber immer wieder verlässt.
Dann entsteht eine andere Form von Zugehörigkeit, die nicht zuerst einer Familie, einem Partner oder einer Gruppe gilt, sondern dem eigenen Leben.
Vielleicht lässt sie sich in einem einfachen Satz zusammenfassen:
Ich bin nicht Gast in meinem eigenen Leben.
Darin liegt kein Anspruch darauf, dass andere Menschen sich nach einem richten müssen. Es bedeutet lediglich, dass die eigene Wahrnehmung, die eigenen Bedürfnisse und die eigenen Grenzen ebenfalls zu der Wirklichkeit gehören, in der gemeinsam gelebt wird.
Man darf wahrnehmen und prüfen, widersprechen und sich korrigieren, Nein sagen und Konsequenzen ziehen.
Und man muss sich nicht mehr grundsätzlich nach anderen richten, nur damit der eigene Platz erhalten bleibt.
Zwei verlorene Kinder
Damit führt der Weg zurück zum Anfang.
Vielleicht erkennt ein verlorenes Kind tatsächlich ein anderes verlorenes Kind, und vielleicht entsteht aus diesem Wiedererkennen Liebe. Man kennt etwas von dem Ort, aus dem der andere kommt, weil man selbst einmal an einem ähnlichen gestanden hat.
Aber Verlorenheit ist noch keine gemeinsame Richtung.
Der eine kann irgendwann beginnen, seine Herkunft zu untersuchen und sich zu fragen, was davon wirklich zu ihm gehört, was er behalten und weitergeben möchte und was mit ihm enden soll.
Der andere kann zu anderen Antworten kommen.
Das allein muss noch keine Tragödie sein. Zwei Menschen müssen nicht dieselben Schlüsse aus ihrer Geschichte ziehen, um miteinander verbunden zu bleiben.
Schwierig wird es dort, wo einer seine Wirklichkeit verleugnen müsste, damit die gemeinsame bestehen kann.
Vielleicht besteht die erwachsene Form von Verbundenheit deshalb nicht darin, immer auf derselben Seite zu stehen, sondern darin, dass beide einen eigenen Platz besitzen dürfen.
Und wenn das nicht möglich ist, bleibt eine Erkenntnis, die zugleich traurig und befreiend sein kann:
Ich kann verstehen, woher du kommst, ohne deine Wirklichkeit zu meiner machen zu müssen.
Man muss nicht verleugnen, was man gesehen hat. Man muss sich nicht kleiner machen, damit ein altes Wir bestehen bleibt, und man muss sich nicht mehr selbst verlassen, nur um irgendwo dazuzugehören.
Vielleicht ist das am Ende der eigene Platz:
dort, wo Zugehörigkeit nicht mehr mit Selbstverleugnung bezahlt werden muss.
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2 – Ich und die Welt
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